Greener Pastures/Grünere Weidegründe

There are times, when you stand before a wall. All you see is that wall. No way leads ahead, and you can’t go back, either. You don’t see that you could maybe take a few steps to the left or to the right to get around that wall and to see the greener pastures lying beyond. You just can’t. It’s too dark around you, you’re feeling eaten by the dark. The only colours you see and feel are grey and black. You don’t believe that there is anything beyond that wall – that life can be colourful again.
If you’re lucky to have someone to light your way and to lead your steps to the end of the wall, then there’s hope for you. It’s hard to tell someone about the way you feel. But if you can’t help yourself, then you’ll have to find someone, who can. Someone, who sees the whole image.

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Es gibt Zeiten, da stehst Du vor einer Mauer. Alles, was Du siehst, ist diese Mauer. Kein Weg führt nach vorn, und zurück kannst Du auch nicht mehr gehen. Du siehst nicht, dass Du nur ein paar Schritte nach links oder nach rechts zu gehen bräuchtest, um um die Mauer herum zu gelangen und die grüneren Weidegründe dahinter zu sehen. Du kannst es einfach nicht. Es ist zu dunkel um Dich herum, Du fühlst Dich, als würde die Dunkelheit Dich auffressen. Die einzigen Farben, die Du siehst und fühlst, sind grau und schwarz. Du glaubst nicht, dass es hinter dieser Mauer irgendetwas gibt – dass das Leben wieder farbenfroh sein könnte.
Wenn Du das Glück hast, jemanden zu haben, der Dir Deinen Weg erleuchten und Deine Schritte zum Ende der Mauer führen kann, dann besteht Hoffnung für Dich. Es ist schwer, jemand anderem davon zu erzählen, wie Du Dich fühlst. Doch wenn Du Dir selbst nicht helfen kannst, dann musst Du jemanden finden, der es kann. Jemanden, der das ganze Bild sieht.

Copyright Ines Langs, October 28, 2010